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Hat sich ja nicht viel geändert, die letzten 40 Jahre. Junge Menschen mit scheinbar akademischen Hintergrund bestaunen neuartige Musik.

Interessant finde ich die Entwicklung Kraftwerks bis zur Platte “Autobahn”: Vom Psychedelic-/Krautrock ihrer ersten beiden Alben über das romantisch-verträumte “Ralf und Florian” bis zum Elektropop, mit dem sie populär wurden. 

Leider distanzierten sich Kraftwerk in den darauf folgenden Jahren von ihrer Frühphase, und es gab keine Neuauflage ihrer alten Platten. Und was Kraftwerk heute anbelangt bin ich geteilter Meinung. Mit dem Ausstieg von Florian Schneider ist das kreative Ende wohl besiegelt. Nun verbleibt Ralf Hütter als einziges Gründungsmitglied. Aussagen über Bekenntnisse der Bandmitglieder zu einer nationalen Identität oder Kultur lasse ich hier mal außen vor, da sie sich meiner Fähigkeit zur Nachprüfung entziehen. Andererseits wirken selbst Videoaufnahmen ihrer Live-Gigs ziemlich beeindruckend, und ich finde nicht, dass ihre Musik dabei so kühl und unspontan daherkommt, wie man vielleicht annehmen könnte. 

Sei’s drum. Hier eben das treibend monotone Stück “Ruck Zuck” mit elektrisch verzerrter Querflöte, Schweineorgel, Trommeln und Percussion.